Parasitismus und sein Existenzrecht in der dualen Realität

 

Als Parasit wird ein Wesen (ein Organismus) bezeichnet, das auf Kosten der anderen existiert und nicht gewillt wie fähig ist, sich selbstständig mit freien Ressourcen zu versorgen. Der Parasitismus gehört gewöhnlich dem „dunklen“ Pol an. Diese Zuordnung wird aber nur bedingt begründet und hat ihr Existenzrecht lediglich in dem Programm der Illusion der dualen Wirklichkeit.

Was ist Parasitismus aus einer neutralen, übergeordneten Perspektive?

In der irdischen Naturwelt erfüllen Parasiten sehr oft eine reinigende Funktion. Sie verletzten und vernichten die (genetisch) schwächsten Organismen, was den Erhalt und die Evolution der stärksten, produktivsten und überlebungsfähigsten Populationen fördert und somit die von diesen Populationen besetzten ökologischen Nischen bekräftigt. So wird von parasitären Organismen die natürliche Selektion auf der Erde beeinflusst und eine progressive Evolution unterstützt.

Im Vergleich zu den in der irdischen Natur wirkenden Parasiten schwächen und beseitigen die sozialen Schmarotzer die stärksten und gesündesten Elemente des kollektiven Organismus. Damit fügen sie der ganzen menschlichen Zivilisation gravierende Schäden zu und fördern die regressive Evolution auf unserem Planeten.

Ein auf sozialer Mikroebene  wirkender Parasit ist ein menschliches Wesen, das kein produktiver Schöpfer seiner eigenen Existenz sein kann und/oder will. Er nährt sich energetisch an anderen Individuen und bedient sich ungeniert an ihren mentalen und materiellen Erzeugnissen.  Er hält seine diebischen, dreisten Handlungen für selbstverständlich, das wichtige universale Gesetz des obligatorischen energetischen Ausgleiches missachtend. Er trägt unterschiedliche Gutmensch-Masken und ist clever genug, um die besten Manipulationstricks zu entwickeln, um zu den energetischen, mentalen und materiellen Ressourcen jedes einzelnen seiner potenziellen Donoren einen geeigneten Zugang zu verschaffen. Dabei zielt er ganz bewusst auf energetisch stärkere und ressourcenreiche Menschen ab.

Der auf der individuellen Ebene wirkende Parasit ist in der Wahrheit ein feiges, passives, faules und geiziges Menschenwesen. Er ist aber durchaus fähig, sich temporär ganz anders im Außen zu präsentieren: mutig, stark, aktiv und spendabel. So wird ein vertrauensvoller Spender in die Falle des Parasiten gelockt, aus der der Gefangene sich nicht so schnell befreien kann, jedenfalls nicht bevor er fast alle seinen vorhandenen Ressourcen an den Parasiten verliert und von ihm gegen den neuen ressourcenreicheren Donor ausgetauscht wird. Auf diese Weise kann ein sozialer Schmarotzer seine ganze Existenz lang problem- und sorgenlos überleben, ohne dafür selbst etwas aktiv zu bewegen, inklusive einer Antragstellung bei dem Sozialamt. Denn ein Parasit bekommt sehr unwahrscheinlich eine Sozialhilfe, denn diese ist a) mit gewissen Verpflichtungen seitens des Schmarotzers verbunden und b) der Parasit ist ausschließlich für die Ressourcen der anderen, von ihm kontrollierten Lebewesen interessiert (alles andere widerespricht der Natur des wahren Parasitismus).

Auf der Makroebene des menschlichen Kollektivs werden von Parasiten die ganzen Gruppen und Völker beschädigt und vernichtet. Nun sind es keine wenig potente, kränkliche, genetisch schwache und angeschlagene Sklavennationen, die Beseitigung von denen eventuell mehr Raum auf der ökologischen Homo Sapiens-Nische für die genetisch wie energetisch stärkere und produktivere Menschenrassen erschaffen könnte, wie es in dem selektiven Prozess in der Natur üblich ist. Von den großen sozialen Parasiten werden ausgerechnet die ressourcenreichen, unbiegsamen und energetisch wie genetisch stärksten Menschengruppen befallen. 

Die manipulativen Mittel, die von den auf der Makroebene agierenden Parasiten benutzt werden, sowie der destruktive Effekt ihrer Handlungen unterscheiden sich nicht wesentlich von denen eines einzelnen, auf dem sozialen Mikrolevel wirkenden Schmarotzers. Nur wird von dem globalen Parasitismus eine dementsprechend größere Wirkung erzielt, indem die stärksten und authentischsten  Erdenvölker durch die Manipulationen auf ethnischen, sozial-politischen und ökonomischen Ebenen vielseitig geschwächt werden.

Jedem sozialen Parasiten ist es durchaus bewusst, was er tut. Er empfindet dabei keine Reue und kein Mitgefühl den ungewollt von ihm ausgesaugten Spendern gegenüber. Denn es liegt einfach in der Natur eines Parasiten, bedenken- und reflexionslos seine Existenz auf Kosten von anderen zu führen.

Es ist von daher sehr wichtig, dass wir Menschen das Phänomen des sozialen Parasitismus so gut wie möglich verstehen, um uns vor den Schmarotzern schützen zu können.

Die Parasiten haben in der Welt der Dualität und der Trennung ihr durchaus legitimes Existenzrecht. Aus diesem Grund alleine ist es nicht möglich, sie künstlich zu bekämpfen. Denn gäbe es auf unserem Planeten nicht so viele Donoren, würden alle sozialen Parasiten widerstandslos verschwinden.

Die auf der sozialen Makroebene wirkenden Schmarotzer werden sich so lange an uns Menschen bedienen können, bis die kritische Masse von Individuen gebildet wird, die ihre Verantwortung für die eigenen Leben gänzlich übernehmen und nicht mehr fähig sind, die Energien des Hasses und der Angst zu erzeugen, von denen die Parasiten sich ebenfalls gut nähren können.

Ein auf der Mikroebene wirkender Schmarotzer wird alle Konsequenzen seiner Verletzung des universalen Gesetzes des energetischen Ausgleiches höchstwahrscheinlich noch in seiner aktuellen Inkarnation erfahren müssen. Ob er daraus direkt eine Lehre zieht oder in seiner nächsten Inkarnation mit den noch stärkeren Konsequenzen zu rechnen hat, ist letztendlich ihm selbst überlassen.

Jeder Mensch, der nicht dazu geneigt ist, eine parasitäre Lebensweise zu führen, soll es unbedingt lernen, sich selbst, seine eigenen Ressourcen und sein Energiefeld zu beschützen. Die sozialen Netzwerke sind heutzutage die besten Bühnen für die erfolgreichen Auftritte der sozialen Parasiten vor ihren möglichen Spendern. Außerdem werden beim Facebook & Co kontinuierlich unterschiedliche Köder geworfen, um die bewussten Nutzer miteinander zu verfeinden, sie zu destruktiven Emotionen  zu bewegen, energetisch zu schwächen sowie informativ in die Irre zu führen.

Unter momentan herrschenden Bedingungen soll es jedem Menschen bewusst werden, dass keine effektive Kontrolle über die parasitären Fallen möglich ist.

Nur ein sich selbst und seinen inneren unerschütterlichen Prinzipien treu bleibender, authentischer, (angst)freier, gebildeter und intelligenter Mensch, der sich von keinen schmeichelnden Komplimenten, von keinem schleimenden Geschwätz und von keinen gefakten Informationen beeinflussen lässt, ist fähig, sich optimal vor sozialen Parasiten abzugrenzen und seine energetischen, mentalen und materiellen Ressourcen zu schützen.

Wäre der Rabe königlich würdig, authentisch, gebildet und intelligent genug gewesen, hätte er seinen Käse selbst fressen können:

Im Baume drin, da saß ein Rabe
mit einem Stückchen Käse,
das hielt er sorgsam fest im Schnabel,
damit er es gleich fräße.
Da kam der Fuchs, gelockt vom Duft,
der um den Käse strich.
Er hielt die Nase in die Luft
und sprach sehr schmeichlerisch:
„Herr Rabe, Oh! wie schön ihr seid!
Ihr seid des Waldes Zier
mir Eurem edlen Federkleid…
Und sicher seid auch ihr
der allerbeste weit und breit,
als Sänger hier im Wald!“
Der Rabe sperrt den Schnabel weit
und krächzte, dass es schallt,
wobei den Käse er verlor,
den fraß der Fuchs sogleich
und sprach zum Raben: „Seht, Senior,
so wird der Schmeichler reich
durch den, der seinen Worte glaubt,
als ob‘s die Wahrheit wäre.
Den Käse nehm‘ ich, Ihr erlaubt,
als Preis für diese Lehre.

                                            (Ralf Schauerhammer nach der Vorlage von Äsop)

Peace & Love

Elena

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.