Die Neuen Liebesbeziehungen

 

Meine Lieben!

Wir leben in der Zeit der globalen Reinigungs- und Transformationsprozesse auf dem Planeten. Nichts wird so bleiben, wie es momentan ist, weil ALLES WAS IST den höheren kosmischen Schwingungen der Erde angepasst werden soll, um hier zu überleben und Bestand zu haben. Das gilt auch für die energetischen Verbindungen aller Art…  Das, was wir heute als eine Liebesbeziehung oder eine Liebespartnerschaft bezeichnen, ist ein unangenehmes und oft schmerzendes Projektionsspiel, das wir lediglich aus dem Bedürfnis heraus spielen,  unsere eigenen Defizite und energetischen Löcher durch die Liebe des Partners zu stopfen… Und je mehr man selbst von  seinem wahren Sein und seiner Quelle entfernt ist, desto heftiger ist der auftretende Schmerz,  wenn der Liebespartner unsere Knöpfe drückt.  Aber am stärksten schmerzt es, wenn die ganze Beziehung in die Brüche geht, und der Partner das Spiel nicht mehr spielen möchte und/oder zu einem anderen „besseren“  Energielöcher-Stopfer gefunden hat… Ich gebe es zu, die eigene Erfahrung, von dem Liebespartner  verlassen zu werden, wurde mir in meinen sämtlichen Liebesverbindungen in meiner jetzigen Inkarnation erspart geblieben. Aber ich durfte an allen anderen Erfahrungen einer 3-dimensionalen Beziehung  gewinnen und daran wachsen… Bis ich bereit war, die heilenden, 4-dimensionalen Liebesverbindungen in mein Leben anzuziehen… Und jetzt wäre ich „bereit“ für eine 5-dimensionale Partnerschaft… Aber… jetzt kommt der Knaller:  Wenn man „so weit“ ist, dann BRAUCHT MAN NIEMANDEN mehr, dann braucht man keine Partnerschaft oder zumindest nicht in dieser Form, wie wir es uns vorstellen können! Dann ist man glücklich und zufrieden mit sich selbst, weil man völlig zentriert  und in der bedingungslosen Liebe zu sich selbst relaxt! Ja, körperliche Liebe, Sex ist was wunderschönes, aber man kann das nur dann mit dem anderen teilen, wenn er/sie auch in seiner/ihrer Selbstliebe ruht… Sonst verzichtet man lieber auf den anderen, denn man hat es nicht nötig, das einseitige Projektionsspiel zu spielen 😉

Zu diesem Thema habe ich einen wunderbaren Text gefunden, den ich hier präsentiere. Danke lieber David!

Der Grund, warum die weltliche Liebe und Beziehungen in den meisten spirituellen Traditionen als Hindernis und als Falle betrachtet werden, ist wohl ziemlich offensichtlich: Sie ist es tatsächlich. Denn nichts eignet sich besser als Projektionsfläche für unsere Sehnsüchte und als Fluchtort vor unseren Ängsten als die Liebebeziehung. Dort finden unser Herz und unsere spirituelle Sehnsucht nach Einheit Erleichterung, wir glauben Geborgenheit zu finden, Liebe und Verbundenheit. Dort, in Verbindung mit dem oder der Anderen, fühlen wir uns endlich ganz und heil. Solange er oder sie nur bleibt, spüren wir das Loch in unserem Herzen kaum noch. Und unsere Ur-Angst vor der Einsamkeit löst sich auf in Sex und Umarmung.

Für mich hat es einige Beziehungen, viele gebrochene Herzen und Tränen gebraucht um zu erkennen: Was ich eigentlich in der Tiefe suche, in der Verbindung zu Gott/dem Universum, habe ich nach außen, in den Partner projiziert – und sie hat das gleiche mit mir getan. Und schon waren wir in der Abwärtsspirale. Nicht nur trennten wir uns damit von uns selbst und unserer eigenen Quelle, es entsteht auch eine höchst unangenehme wechselseitige Abhängigkeit, die Heilung fast unmöglich macht. Wir brauchten einander plötzlich, wir waren abhängig geworden. Und was ich brauche, muss ich sichern, und was ich sichern möchte, muss ich kontrollieren.

Immer wieder wurden meine Wunden aufgerissen, und solange ich die Projektion nicht durchschaute, liefen Beziehung in einem Hamsterrad aus Vorwürfen, Forderungen, Angst, Wut, Trauer, Enttäuschung, Eifersucht, Liebesentzug und Verzweiflung.

Über kurz oder lang, nach einigen Beziehungen und nicht selten auf schmerzhafte Weise erfährt wohl jeder, dass es einfach nicht funktioniert. Gerade wenn in mehreren Beziehungen die gleichen Probleme immer wieder auftauchen, dämmert einem langsam, dass es vielleicht etwas mit einem selbst zu tun hat. (Außer man glaubt, alle Männer/Frauen wären irgendwie komisch). Man beginnt die Muster zu erkennen, in denen man sich selbst gefangen hält, erkennt wie aussichtslos, lächerlich und zerstörerisch sie eigentlich sind.

Dies war für mich der Beginn einer Reise, während welcher ich nach und nach alle Projektionen ins Selbst zurückholte, die Verantwortung wieder übernahm wird und wirkliche Heilung endlich geschehen konnte. Aus dem Schmerz stürmte ich nicht mehr in den Angriff oder mimte das leidende Opfer. Schmerz wurde auf einmal zu einem untrüglichen Signal: „Hier bin ich wieder auf etwas gestoßen. Und auch wenn ich es gerne glauben würde: Es ist nicht dort draußen.“ Immer erkannte ich: Wann immer es wehtut, bin ich auf eine Projektion, eine Lüge oder eine unverarbeitete Wunde gestoßen. Wann immer es wehtut, lädt mich der Schmerz ein, weiterzugehen, zu wachsen, eine neue, tiefere Ebene der Beziehung zuzulassen.

Beziehungen sind aus spiritueller Sicht nichts als Heilräume, sie bringen Herausforderungen in unser Leben, spiegeln uns unsere Wunden, geben Gelegenheit zu wachsen und legen offen, wo wir uns selbst belügen. Unsere Traumgebilde vom immer währenden Liebes-Glück sind nicht nur offensichtlich realitätsfern, sie verdecken auch die Sicht auf das, was Beziehungen wirklich sind: spirituelle Praxis. Die Beziehung ist ein Lehrer, ein Guru, durch sie wirkt die Evolution unserer Seele. Aber damit sie so wirken darf, müssen wir sie wirklich zulassen, sie sehr viel bewusster leben, unsere Wahrnehmung hinterfragen und vor allem: wirklich zur Heilung bereit sein.

Projektionen sind eine Art Schutzmechanismus unseres Egos, durch sie verteidigt es seine Strategien und Muster, seine Lügen und Illusionen gegen die Realität. Es ist meist sehr einfach zu erkennen, wann andere projizieren, aber zu Beginn fast unmöglich, die eigenen Projektionen zu durchschauen. Denn von innen sieht die Illusion dummerweise aus wie die Wahrheit. Und die Projektion zu hinterfragen, heißt oft, die eigene Wahrnehmung insgesamt, einen guten Teil des eigenen Realitätskonstrukts und obendrein noch die Selbstwahrnehmung gründlich in Frage zu stellen. Ein Schritt, der eine außerordentliche Bewusstheit erfordert.

Wenn wir projizieren, tun wir dies immer in der vollen Überzeugung, die Wahrheit zu sehen. Mehr noch, es scheint uns so offensichtlich die Wahrheit zu sein, so außer jeder Frage, dass es uns jahrelang nicht in den Sinn kommen mag, was wirklich abläuft.. Es ist glücklicherweise recht einfach zu erkennen, wann wir projizieren: Wenn wir aus einer Sichtweise lediglich Information gewinnen, könnte es sein, dass wir die Wahrheit sehen. Wenn es uns jedoch emotional trifft, wenn wir unseren Finger ausstrecken und urteilen, wenn wir in die emotionale Reaktion gehen, handelt es sich fast sicher um eine Projektion.

Das zu erkennen kann eine erschütternde Herausforderung sein: „Wie kann das eine Projektion sein? Wie ist es möglich, dass das mein Zeug ist und nicht seins/ihrs?“

Der Partner ist nur ein Spiegel, der uns unsere nächste Lernaufgabe spiegelt. Immer. Es ist daher sicher die günstigste Taktik, den anderen auch so zu betrachten und in allen Situation zuerst aufrichtig bei sich selbst zu schauen. Denn was immer wir außen ablehnen, ist auch ein Teil von uns, einer, den wir vielleicht nicht sehen wollen, den wir noch integrieren müssen, mit dem wir nicht in Frieden sind. Das zornige, verletzte Kind in uns, dass wir im anderen so sehr ablehnen, braucht Raum und Liebe um zu heilen – so abgedroschen das auch klingen mag. All diese Aspekte müssen aus dem Schatten treten und einmal wirklich da sein dürfen – dann werden sie sich auch gerne in etwas Größeres verwandeln

Eine Beziehung von zwei bewussten Menschen, denen all dies klar ist, birgt ein immenses Potenzial zur Heilung. Aber sie verlangt mehr von uns, als es auf den ersten Blick scheint.

Die grundsätzliche Illusion der Sicherheit, einer der Hauptgründe, warum wir Beziehungen überhaupt so sehr brauchen, hat keinen Platz in einer heilenden Beziehung. Loyalität, Freundschaft, Verlässlichkeit – all dies ja, aber keine Illusionen mehr, mit all ihren Besitzansprüchen, den Kontrollbedürfnissen und der gegenseitigen Sabotage. Heilung kann nur geschehen in einem Raum von Freiheit, in dem jeder authentisch sein darf, wer er oder sie ist. So selbstverständlich das in der Theorie klingen mag, so schwierig ist es oft zu leben. Und bei Freiheit geht es hier nicht um freie Liebe und wahllosen Sex, sondern darum, den anderen in keiner Weise kontrollieren zu wollen, ihm den Raum zur Entfaltung zu geben, ihn blühen zu lassen. Darum, jede Sekunde die Entscheidung füreinander neu zu treffen.

Eine heilende Beziehung verlangt von beiden Partnern vollständige Bewusstheit über Projektionen und ein ständiges Hinterfragen. Sie beinhaltet die Verabredung, immer zuerst bei sich selbst zu schauen – vor allem dann, wenn es am meisten weh tut. Sie verlangt von beiden, dass der andere gehalten werden kann, wenn er in Projektionen versinkt – eine Aufgabe die große Integrität und Sensibilität erfordert, denn oft sind die Projektionen mir sehr viel Emotion aufgeladen. Beide Partner müssen den jeweils anderen vollständig als Therapeut und Lehrer anerkennen, müssen es lernen zuzugeben, wenn sie projizieren und bereit sein, Hilfe von ausgerechnet der Person anzunehmen auf die sie eigentlich projizieren. Totaler Respekt, tiefes Mitgefühl und bedingungsloses Vertrauen sind dafür Voraussetzung. Machtspielchen haben hier keinen Platz, Schwäche und Stärke, Rechthaben und Schuld sind Konzepte, die in einer solchen Beziehung ihre Bedeutung mehr und mehr verlieren.

Die heilende Beziehung erfordert von uns die Kraft und den Mut, hunderte, vielleicht tausende Male über unseren Schatten zu springen. Den Raum und das Herz immer und immer wieder zu öffnen, selbst wenn in uns starke Emotionen wirken und alles in uns nur weglaufen und sich verschließen möchte. Wir lernen, Schwäche und Irrtum zuzugeben, uns mit dem Schmerz zu zeigen, hierzubleiben, alles hineinzulegen in das Feld des Vertrauens, dass wir mit dem Partner kreieren. Und wir lernen auch uns nicht mehr selbst zu beschränken, unsere Stärke bedingungslos zu leben, unsere Wahrheit zu sprechen. Wenn das gelingt, geschehen Wunder.

Ich glaube, wir leben in einer Zeit der Heilung von Polaritäten. Einer Heilung des männlichen und weiblichen Prinzips und der Art wie diese sich in unserem Inneren und in unseren Beziehungen begegnen. Ich bin überzeugt, dass Beziehungen nun zunehmend eine wichtige transformierende Wirkung haben, dass sie zu Orten der Spiritualität werden.

Wie sieht sie dann also aus, die neue Beziehung? Äußerlich wohl nicht viel anders, als jede andere Beziehung. Energetisch aber sind sie sich kaum noch ähnlich. Persönlichkeiten werden sich niemals treffen, nur für kurze Augenblicke. Als Seelen aber sind wir alle uns unendlich nah. Man könnte sagen, in den neuen Beziehungen lieben wir uns über den Umweg durch Gott. Beide halten die Verbindung zur Quelle und diese Quelle ist Eins.

Natürlich haben wir menschliche Bedürfnisse, brauchen Nähe und Zärtlichkeit. Und natürlich tauschen wir Energie aus und verbinden uns. Und natürlich sind wir auf einer tieferen Ebene sowieso alle verbunden.

Neue Beziehungen könnten meiner Ansicht nach in allen möglichen Formen auftreten, weil die äußere Form völlig irrelevant ist. Ich schätze aber, dass sie meistens die Form annehmen werden, die wir heute Monogamie nennen. Das ist eine Beobachtung und eine Vermutung von mir, weil es für mich gefühlt mehr Sinn ergibt und die innere Realität der „Treue zum Selbst“ besser spiegelt. Auch bin ich überzeugt, dass Paare, die eine realisierte neue Beziehung leben eine sehr große gemeinsame Manifestationskraft entwickeln und die Form der festen Zweier-Beziehung scheint mir ein besserer Nährboden für diese Kreationen zu sein. Aber das sind Vermutungen.

Ich denke, dass heilende Beziehungen der Schlüssel für die neuen Beziehungen sind. Heilende Beziehungen kann man kreieren, Neue Beziehungen kommen allein als Geschenk.

Quelle: http://www.den-weg-gehen.de/die-heilende-beziehung-hinter-den-spiegeln-und-projektionen

Quelle: http://www.den-weg-gehen.de/die-neuen-beziehungen

In Licht und Liebe

Elena 

7 thoughts on “Die Neuen Liebesbeziehungen

  • Anonymous

    Da steckt ganz viel Wahres drinnen. Und trotzdem tut die Liebe sooooo gut und dann auch wieder sooooo weh. Etwas muss an unseren Beziehungen wohl falsch sein. Hoffe auch dieses höhere Bewusstsein zu erlangen und die Liebe auf richtige und bedingungslose Weise erfahren zu dürfen.

  • Ich Finde Ihre Beiträge Sehr Lesenswert und Würde Gerne Ihren Neuwsletter Abonieren, Herzlichen Dank!!!

  • Vielen Dank! Die registrierte Benutzer meines Blogs sind automatisch die Abonnenten 🙂
    Liebe Grüße
    Elena

  • Elisabeth

    Danke für diesen tollen Einblick. Ja, der Partner ist Spiegel und so ist Heilung möglich. Wir sind verantwortlich für uns selbst und unser Glück. Wenn wir uns selbst lieben, gehen wir einen Weg der uns konstruktive Erfahrungen bietet. Destruktive Erfahrung sind schmerzhaft ohne Ende, weil der Partner vielleicht ein zu guter Spiegel ist und unter andauerndem Schmerz lernen wir nchts. Ich finde die drei Fragen gut, ob eine Liebesbeziehung wirklich eine ist: 1. Kannst du ihn so lassen wie er ist ohne ihn verändern zu wollen? ( Kannst du mit seinen Macken trotzdem glücklich sein), 2.willst du dass er glücklich ist und ihn unterstützen auf seinem Weg? 3.Lacht dein Herz dabei?

  • Adda

    ja … wirkliches Glück und Zufriedenheit findet man nicht im Anderen Geschlecht oder Partner….erst wenn man ihn / Sie loslässt d.h. ,so lässt wie er/sie gemeint ist, dann kann das wahrhaftige Zugehörigkeitsempfinden entstehen, geprägt durch Vertrautheit und Zuwendung und Akzeptanz und in jeder Lebenslage , die Verbindung!Sexualität , als ergänzendes “ Sahnehäubchen“, als Krönung uneigeschränkten körperlichen Empfindes in absoluter Hingabe beider Personen und letztendlich Seelen, führt dann zur Vollendung in der Beziehung auf göttlicher Ebene, wenn die absolute Stimmigkeit im Geiste vorhanden ist! Und nicht durch “ Egogelüste“ zum “ Spass an der Freude“! Dann stimmt Alles!! Alles andere ist Drama

  • Kafka

    Und wie findet man dann jemanden, der_die genauso eine spirituelle Liebesbeziehung anstrebt?

  • Man „findet“ die/den, wenn man aufgehört hat, zu suchen und finden zu wollen, und keine Liebesbeziehung im Außen (ob spirituell oder nicht) anstrebt 🙂 Wenn Du mit dir alleine glücklich bist und Dich vollkommen fühlst, so wie DU BIST, dann ziehst Du unwillkürlich die Person mit gleichen Schwingungen in Dein Leben an. Bis dahin werden die Menschen von Dir angezogen, die Dir den Spiegel vorzeigen und Dich dadurch auf dem Weg zu Deiner eigenen Mitte unterstützen. Alles schön nach dem universellen Resonanzgesetz 🙂

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