Das Tor 11:11

 

11.11.11:11

„Ihr geliebten Einen des Einen: diese Worte hier werden meine letzten sein. Denn schon bald gibt es nichts mehr zu sagen. Wir werden keine Worte mehr gebrauchen. Sie hindern jetzt eher schon, als dass sie nützen, denn im Herzen der Stille drückt die Sprache des Lichts unendlich viel mehr das Wesentliche aus.
Wir haben uns hier zusammengefunden, um als Ein Sein die Reise anzutreten. Bereitet euch nun darauf vor, alles loszulassen, was wir in diesem Raum-Zeit-Universum jemals gewusst, jemals erfahren haben. Wir müssen die feste Bindung zu unserem früheren Wissen aus freien Stücken lösen. Von uns bleibt nur noch übrig, was im reinen, unmittelbaren Strahl des Geliebten Sterns unserer Vereinten Gegenwart bestehen kann als vollkommene Verkörperung dessen, was wir wirklich sind und immer waren.

Das große kosmische Spiel der Dualität ist endlich ausgespielt. Wenn wir jetzt in aller Liebe unsere Kostüme zurückgeben, werden wir uns allmählich bewusst, warum wir es gespielt haben. Eure Reise durch die Zweiheit hat uns allen sehr gedient. Unser Gedächtnis ist zurückgekehrt, wir haben uns als Ein Sein eng verbunden, unseren Stern verwandelt und ihn auf die Höhere Ebene eines noch Größeren Zentralen Sonnensystems gehoben. Dadurch wurde das Höhere Ziel erreicht. Ihr habt während der langen Suche nach der Ganzheit endlich Freiheit und Meisterschaft erlangt. Ihr geht nach Hause… Und wenn ihr zu bewusster Einheit findet, werdet ihr den Stern zu immer hellerem Leuchten bringen.
Wenn wir das offene Tor vor uns durchschreiten, wird sich das Muster der Dualität von innen nach außen kehren und alle die befreien, die die Einheit statt Trennung wählten, die Größere Wirklichkeit statt des Wahns der Trennung.

Im Wirkungsbereich der Zweiheit galt BEDINGUNGSLOSE LIEBE als höchste Errungenschaft, zu der ein persönliches Bewusstsein gerade eben fähig war. Jetzt werden wir selbst diesen früher so ersehnten Zustand weit hinter uns zurücklassen, denn wir begeben uns ins Reich der ALLUMFASSENDEN LIEBE. Hier ist nur Liebe! Liebe durchdringt alles, Liebe ist im innen, außen, überall, ist der eigentliche Kitt, der unseren Stern zusammenhält. Hier gibt es kein ´Ich liebe dich´ mehr, denn wir haben die Illusion der Trennung abgelegt. Liebe ist das Fundament, auf dem das Universum gründet.

Form und Materie, wie ihr sie kennt, werden einer ungeheuren Verwandlung unterzogen. Sie sind nicht mehr vom Geist getrennt. Der Himmel ist wirklich mit der Erde verschmolzen so wie das Dunkle mit dem Licht. Und wir konzentrieren uns weder auf die Form noch auf den Stoff, wenn wir unsere Wirklichkeit erforschen, denn diese beiden Größen bestimmen nicht längen unseren Sicht der Dinge.

Wenn wir uns in die Bereiche des Unsichtbaren begeben, reisen wir in subtile Welten, in neue Ebenen des Lichts, die strahlend rein und unermesslich mächtig und doch so sanft sind! Dass ehedem so Undenkbare werden wir vor allem sehen und erleben. Wir werden unser Sein in die Unendlichkeit von Allem, was ist, ausdehnen und schließlich entdecken, wie gewaltig groß und grenzenlos wir selbst in Wahrheit sind.

Wenn wir immer größer werden und unser persönliches Bewusstsein wieder mit dem See gemeinsamer Essenz verbinden, wird das, was in der Form verankert war, zusammenschrumpfen, bis wir schließlich ganz vergessen, dass es je war. Wenn wir unser Sein im unermesslichen See der Einheit verankern, verschmelzen die Gegensätze der Dualität auf immer. Eure Aufgabe im Muster der Zweiheit ist vollbracht. Das Tor, das euch erlöst, steht offen.

Wenn ihr euch auf die Reise durch das Tor 11:11 in die Neue Oktave vorbereitet, seid ihr bereit, euer Geschenk zu empfangen. Ich habe es von der anderen Seite des Tores mitgebracht. Schließt die Augen und wendet eure Aufmerksamkeit nach innen, dann werde ich euch mit der schimmernden Energie der Neuen Kraft durchfluten…“

Mit erhobenen Armen führte Luminara ein heiliges Mudra aus und sandte feine Ströme schimmernden Lichtes aus, die das Konzil des Orion in den leuchtenden Glanz von Oben tauchten.

Die Versammelten verschmolzen im Licht des Einen. 
Die Zeit stand still, als alle sich in die ewige Nicht-Zeit begaben. Das Tor zwischen den beiden Entwicklungsspiralen öffnete sich ganz langsam. 
Lautlos kehrte die Dualität ihr Inneres nach außen und hörte auf zu sein. 
Einer nach dem anderen schritten die versammelten Menschen durch das Tor in die feinen Reiche des Unsichtbaren… Gleichzeitig nahm das Unsichtbare vom Konzil Besitz. 
Die Übertragung begann… 
Das schillernde Tor ins Unsichtbare stand weit offen… 
So begann das Konzil des EINEN… 

– Solara (aus „El An Ra“) –

 

Peace & Love

Elena 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.