Der Weg zu der Selbstheilung

 

Meine Lieben,

warum tun wir Menschen uns so schwer mit der Selbstheilung? Es ist ja alles in uns selbst vorhanden, was wir dafür benötigen, um psychisch und körperlich gesund zu werden und zu bleiben…

Wenn ein Kind von Erwachsenen misshandelt wird, dann wird es zum „Opfer“ und folgt sein ganzes Leben lang bewusst oder unbewusst seinem „Opfer-Schicksal“. Es ist dabei weniger relevant, um welche bestimmte Art der Misshandlung es handelt, ob psychische, körperliche oder sexuelle. Dies ist zwar mit persönlichen karmischen Thematiken verbunden und mit Mustern, denen man später in seinem Opfer-Zustand als Folge der Misshandlungen im Innen und Außen folgt, aber auf der individuellen Seelenebene geht es immer um ein Seelentraumata, das lediglich aus der Perspektive des Betrachters im Außen bewertet und als „leicht“, „stark“ oder „enorm“ definiert werden kann. Aus der „Opfer“-Perspektive ist es nicht mehr und nicht weniger schmerzhaft, als sein eigener Seelenanteil energetisch „verkraften“ kann und sein System SELBSTHEILEN könnte.

Aus diesem Grund kann kein anderer Mensch dem „Opfer“ auf Dauer helfen, unabhängig davon, ob dieser Mensch ein ausgebildeter Psycho-/Hypnotherapeut, alternativer/energetischer „Heiler“ oder einfach ein liebender hilfsbereiter Freund ist. All die Helfenden im Außen können lediglich nur eins bewirken: Die Selbstheilungskräfte des Betroffenen zu aktivieren und ihn in seinen Selbstheilungsprozessen zu unterstützen. Heilen kann /darf /soll der Betroffene sich selbst! Und dafür ist es notwendig, seine Opfer-Rolle bewusst aufzugeben und den „bösen Tätern“ zu verzeihen. Es ist einfacher, als man denkt… Und schwierig ist es nur, WEIL man DENKT…

Denn gerade in unserem Verstand sitzen die hartnäckigen Glaubenssätze, die uns daran hindern, uns selbst als Schöpfer unseres Seins anzuerkennen. Und diese Glaubenssätze sind eine wunderbare Nahrung für sämtliche destruktiven energetischen Konstrukte in uns, die lediglich für unser freiwilliges Opfer-Dasein unterstützend wirken. Die Seele urteilt nicht, für sie sind die „Täter“ entweder treue Seelengefährte, die einen bei seinen Erfahrungen unterstützen und/oder die früheren „Opfer“ von einem selbst. Für die Seele sind somit jegliche irdische Opfer-Täter-Spiele lediglich die Aufgaben und Erfahrungen, die ihr Inkarnationsplan beinhaltet… Wenn man das versteht, dann kann man einfacher das Vergangene loslassen, anderen wie sich selbst verzeihen und damit sein System für die (Selbst)Heilung vorbereiten.

Das gleiche gilt auch für die physischen Störungen, die man gewöhnlich als „körperliche Krankheiten“ bezeichnet. Die klinische Diagnose alleine kann auf einmal einen angeblich starken Menschen in eine Opfer-Rolle katapultieren. Und diese Diagnose wird von keinem „Gott“ gestellt, sondern von einem auf klinische Diagnostik konditionierten Mediziner… Warum schenken wir ihm so viel Vertrauen?… Dass die pharmazeutischen Gifte, mit denen wir dann versuchen, die „Krankheit“ zu bekämpfen, unser ganzes Selbstheilungs-System abschwächen, und es lediglich der Placebo-Effekt ist, durch den wir uns dann eventuell besser fühlen, haben selbst die „allwissenden“ Diagnostiker und eifrige Rezepte-Schreiber kaum Ahnung. Von daher kann man es keinem Arzt übel nehmen, dass er das tut, was er zu tun hat… Und das tut er, weil wir „Opfer“ uns von ihm abhängig fühlen.

Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass jede körperliche Erkrankung eine im Körper manifestierte Verdichtung der dunklen Energien ist. Und diese gilt es aufzulösen, um gesund zu werden! Diese Aufgabe ist die des eigenen inneren Systems und des eigenen Willens, und nicht der angeblich mächtigen „Heiler“. Die Hilfe im Außen kann hier auch nur eine bedingte, unterstützende Wirkung erzeugen. Die eigene Heilung geschieht aber nach wie vor durch einen selbst!

Sehr oft sitzt der Mensch so tief in seiner Opfer-Rolle, dass er es nicht mal merkt, dass die Rolle eines Kranken, Jammernden, Verletzen, Unzufriedenen ihn und sein ganzes inneres wie äußeres System fest im Griff hat. Die Opfer-Rolle wird dann zu dem Opfer-Sein. Wenn so ein Mensch von seinen körperlichen und psychischen „Beschwerden“ gänzlich befreit wird, dann fällt er in ein schwarzes Loch, in eine Leere, die bei ihm Ängste auslöst. Plötzlich ist alles anders, es gibt keinen offensichtlichen Grund mehr sich stets zu beschweren, aber auch keinen Grund sich zu freuen… Warum? Weil wenn die Opfer-Rolle im Opfer-Sein gekündigt wird, dann entstehen Identitäts- und Identifikationskrisen, aus welchen ein notorisches Opfer unbewusst nur einen Ausweg findet, indem es seine „Krankheiten“ wieder in dem eigenen System willkommen heißt. Und dann kann/darf dieser Mensch sich wieder in seinen alten Opfer-Energien „austoben“: sich selbst bemitleiden und laut im Außen seine Klagelieder singen.

Es ist aber nicht der einzig mögliche Weg, nur der einfachere…
Der andere Weg ist steinig und schmerzhaft, der andere Weg erfordert Mut, Stärke und die eigene Entschlossenheit, das Opfer-Sein zu beenden und als Schöpfer seines Seins das neue Kapitel in der eigenen Lebensgeschichte anzufangen. Dieser Weg lässt uns einmal sterben, um wieder geboren zu werden!

Das ist der Weg der SELBSTannahme, der SELBSTverantwortung und der SELBSTheilung!

Peace & Love

Elena

P.S. Die Lesung dieses Textes: 

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